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Unterstützen Sie unsere Entwicklungsprojekte
in der Region Walungu des südlichen Kivu!

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Tam-Tams aus Kivu

Verstärkung der Hygiene - Oktober 2007

Während der letzten Monate konnte die AAPK ihre Fähigkeit, Entwicklungsprojekte zu leiten, noch sehr verbessern. Des Weiteren haben wir erhebliche Energie aufgebracht, um die Erneuerung der öffentlichen Anerkennung als "belgische Entwicklungs-NRO" zu erhalten. Diese Kompetenzen und diese offizielle Anerkennung erlauben es unserer kleinen NRO neue Projekte bei der belgischen Entwicklungsbehörde (DGCD) einzureichen, um zusätzliche Unterstützungsgelder zu bekommen. 

Dank Ihrer Hilfe kann die AAPK ein für 2008-2009 angelegtes Gesundheitsprojekt für das Krankenhaus von Walungu vorschlagen. Bei diesem Projekt würde unsere NRO 20% und die belgische Entwicklungsbehörde 80% der Gesamtsumme investieren.

Ausgearbeitet wurde dieses Projekt in Zusammenarbeit mit unserem Partner vor Ort, dem Sozialfonds des Kivu. Es umfasst mehrere Aufgabenbereiche : Verbesserung der traumatologischen Interventionen innerhalb der Chirurgie im Krankenhaus; Überweisung eines Chirurgen als Entwicklungshelfers; Einrichtung einer ophtalmologischen Einheit; Verbesserung der Infrastruktur des Partners vor Ort; und, last but not least, ein Sonderbereich Hygiene.

Hygiene ist überall eine universelle Besorgnis. Ob zuhause oder im Spital, ob in Europa oder in Afrika, der Mensch versucht immer in seiner Lebensart wie in seiner Ausstattung sauber zu sein. In belgischen Krankenhäusern wird die Hygiene vom Staat gefördert, indem die öffentliche Hand für die Löhne eines Arztes und eines Krankenwärters aufkommt, die für diesen Aufgabenbereich verantwortlich sind. In jeder Abteilung ist eine Krankenwärterin oder ein Krankenwärter für diesen Bereich zuständig.

Unser Projekt für das Krankenhaus von Walungu befasst sich zum Teil mit dem Aspekt der Hygiene. Die Situation vor Ort ist sehr ungünstig. In einer ersten Phase soll eine für alle Mitglieder des Personals verbindliche, allgemeingültige Charta für Hygiene ausgearbeitet werden. Alle sollen sich dazu verpflichten, die universellen Vorsichtsregeln einzuhalten : vor und nach jedem Kontakt mit einem Patienten die Hände waschen, die aseptischen Regeln während aller Operationen einhalten, die Arbeitsflächen sauber halten, usw. Die Weiterbildung des Personals ist auch vorgesehen, denn Hygieneregeln vergisst oder vereinfacht man leicht aus Zeit- oder Aufmerksamkeitsmangel, und dies sowohl hier in Europa wie dort in Afrika. Es müssen auch Mittel zur Reparatur der Mauern und Böden investiert werden, unter anderem im Operationszimmer. Ein Teil des Haushalts soll ferner für die Erneuerung der Toiletten vorgesehen werden. Zusätzlich eingerichtete Verbrennungsanlagen werden der Vernichtung des Krankenhausmülls dienen. Lokale Arbeitskräfte werden bei den Arbeiten eingesetzt werden.

Technisches Material, menschliche Kräfte, Weiterbildung, alle diese Aspekte sind in diesem Qualitätsverbesserungsprojekt vorgesehen. Mit Ihrer regelmäßigen Hilfe hoffen wir es trotz schwieriger Umstände zu schaffen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung !!

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